In der Woche vom 1. bis 5. Dezember fand an unserer Schule ein umfassendes Selbstbehauptungs- und Resilienztraining für die Jahrgangsstufen 5 und 6 statt. Die fünften Klassen nahmen von Montag bis Mittwoch, die sechsten Klassen am Donnerstag und Freitag, jeweils über sechs Schulstunden, an dem Projekt teil. Das Training wurde von Herrn Jonuscheit, Resilienztrainer, Erlebnispädagoge und Mediator, durchgeführt, der bereits im Kollegium persönlich über das Programm informiert hatte.
Das Resilienztraining basiert auf dem Konzept „STARK auch ohne Muckis“ und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Die Schüler*innen lernten in vielen interaktiven Übungen und praxisnahen Situationen, wie sie selbstbewusst handeln können und mit alltäglichen Konflikten besser umgehen.
Zu den wichtigsten Lerninhalten gehörten:
- selbstsicheres Auftreten und mutiges Handeln
- Umgang mit Konflikten wie Beleidigungen, Provokationen, Wegnahme, ungewolltem Anpacken oder Gewaltandrohung
- Grenzen erkennen und gewaltfrei setzen
- eigene Gefühle wahrnehmen und ernst nehmen
- Respektvoller Umgang miteinander
- negative Meinungen einordnen und sich davon abgrenzen
- Gedanken in eine positive Richtung lenken und an sich glauben
Herr Jonuscheit verstand es, die Kinder aktiv einzubeziehen und ihnen einfache, aber wirkungsvolle Strategien an die Hand zu geben, um herausfordernde Situationen besser zu bewältigen.
Bei der Planung wurde besonders darauf geachtet, dass Klassenarbeiten nicht betroffen waren und Sportstunden weitgehend frei blieben. Zudem begleiteten viele Klassenlehrkräfte das Training, um die Inhalte anschließend im Schulalltag weiter zu festigen.
Die Rückmeldungen der Schüler*innen waren durchweg positiv:
Sie fühlten sich gestärkt, sicherer und wussten nun besser, wie sie in schwierigen Momenten reagieren können – oder wie sie Konflikte sogar von vornherein vermeiden. Viele betonten, dass sie gelernt hätten, anderen zu helfen und gleichzeitig gut für sich selbst zu sorgen.
Wir sind überzeugt, dass das Training nachhaltig zu einem freundlicheren, respektvolleren und selbstbewussteren Miteinander beiträgt. Unser Dank gilt Herrn Jonuscheit und allen beteiligten Lehrkräften, die dieses wertvolle Projekt unterstützt haben.
